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♥ proud Junior-Team ♥

Anfang Oktober gab es noch ein letztes Rally-Trial Wochenende für 2017 – ausgerichtet  vom ASCD e.V. – in Rheinbach. Mit etwas Wehmut im Gepäck (Coras Mutter wurde auf der MP Ranch geboren und ich hatte Peter und Monika eigentlich versprochen, dass ich beim nächsten Besuch Cora mal wieder mitbringe) fuhr das Juniorenshuttle pünklich los.

Viele nette Freunde und Gespräche verkürzten die Wartezeiten auf die Starts und am Sonntag konnte eine überglückliche Anastasia mit ihrer Lotta wieder nach Hause fahren. Sie haben ihr Ziel erreicht und das noch fehlende x-leg für den RNX sich erlaufen.

♥ way to go little ladies ♥

Jetzt starten wir gemütlich in die Herbst-Winter Turnierpause und schauen uns mal entspannt die Schilder für Advanced an.

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spell love

♥ Brautschau ♥ oder ‼ Das Luder aus der Boxengasse ‼

Das Püppie mutiert zum „Maneater“.

In der Endphase der 2. Läufigkeit entwickelte sie doch recht hartnäckige Züge um die Rüden (genauer gesagt den armen Max hier zu Hause) zu bezirzen. Die jugendliche Unschuld war verschwunden und sie wusste anscheind ganz genau was „Frau“ so will.

Ihr „Problem“ war nur: Max weiß nicht (mehr) was die Bienchen und die Blümchen so bedeuten 😀 . Zum Glück hat er mit der Kastration im Frühjahr 2016 wohl auch seine ganzen Erinnerungen „verloren“. So stand nun das Püppie vor ihm, leckte seine Öhrchen und gab einfach ihr Bestes und er war völlig übervordert.  Fiepte und wusste nicht weiter. Das muss ich sagen, macht für uns zu Hause die Situation viel entspannter. So müssen wir sie nicht trennen während der hottie-hot-Phase.

Lena war sehr bemüht, den kurzfristigen Ersatzbespaßer für Lotta zu mimen. Allerdings auch nicht wirklich gut, denn für das kleine flinke Püppchen ist sie zu langsam und zu ungelenk.

Memo an mich: Das Püppie gut bewachen in den nächsten Maneater-Phasen. Ich befürchte sie ist zu freundlich und würde auf der Suche nach Freundschaft auch mal stiften gehen 😉 .

Natürlich kam es so wie es kommen musste. Lotta mutierte pünktlich zum Welpentreffen Pow_wow_2017_27. August 2017_IMG_8953bei Elke zum Hot-Dog. Somit waren nur Spiele und Spaziergänge mit ihren Wurfschwestern und dem Quoten-Rumo möglich. Im freien Spiel mit den Mädels war es dann wirklich klar zu sehen: Die Verwandstschaft lässt sich bei gewissen Verhaltensweisen nicht leugnen 😀 . Alle Mädels tatschen unwahrscheinlich gerne mit den Vorderpfoten zur Spielanimation.

Es war ein wunderschöner Tag und alle Geschwister und der Papa waren da ☼. Nach einem Jahr kann man wirklich sagen: Der Wurf ist rundum gelungen ♥. Es sind freundliche, bezaubernde und überaus korrekte junge Hunde geworden. Ganz viel Mama, einiges an Papa und viel IN Hillbilly hat diese tollen Hunde geformt. Ach ja, wir als Hundehalter haben auch noch was dazu getan… Aber die Wurfgeschwister-Gang ist sich einig: Die „Huckbys“ sind super leichtführige und problemlose easy-going Hunde. Wollen wir hoffen, dass es so bleibt.

 

♥ Der Master of Disaster ♥

Happy Birthday Mr. Foxfire, mein kleines rotes Moped, rotes Rübchen, das Bübchen, der weltbeste Lotta-Bespaßungs-Geduldesel der Welt ❤ .

Ohne Dich wäre unser Haus leerer, ruhiger und um einiges langweiliger. Jeden Abend sagen wir „Mensch Max, muss das jetzt sein?“ Immer dann wenn Du Dich den Wohnzimmertisch schiebend in das Lieblingseck begibst. „Los, beweg Dich jetzt“ hörst Du immer dann, wenn Du stoisch wie ein Eselchen da stehst und überzeugt bist, dass Du jetzt auf gar keinen Fall weggeehen kannst.

Der Besuch wird hektisch, freudig und laut begrüßt bevor Du mit irgendwas im Maul in lustigen Kreise durch die Wohnung ziehst und dabei schnaufst wie eine Dampflok. Deine Girls erträgst Du mit Ruhe und Gelassenheit. Wer da auf ein nein von Dir wartet wird enttäuscht. Über kurz oder lang wickelt Lotta Dich um ihre süßen Pfötchen.

Einige Zähne und Zipperlein sind Deinen Kamikazetouren aus wilden Jugendzeiten geschuldet und wir freuen uns einfach, dass es Dich gibt. Als kleiner Knopf hast Du vor mir gesessen und mich einfach angeschaut. Da hat es *zoom* gemacht. Mit Haut und Haaren und ohne wenn und aber. Oft hielt ich die Luft an und dachte okay, das war es, es ist vorbei, er wird nicht alt. Und nun? Heute feiern wir Deinen Geburtstag… unglaubliche 9 Jahre!

Da man einen Charakterkopf nicht ändern kann bzw. nicht wirklich will, bleibt mir nur zu wünschen: Bleib so wie Du bist und das noch sehr lange ❤ .

♥ Happy Birthday Max ♥

<3 unser großes Wunder <3

Vor 8 Monaten hätte ich nie geglaubt, dass wir uns heute darüber freuen dürfen, dass Lena „nullt“.


Nachdem im Oktober und Dezember 2015 erfolgreich die beiden Kreuzbänder operiert wurden und im März 2016 noch der Meniskus entfernt wurde konnten wir hoffnungsvoll ins Rentnerdasein von Lena blicken. Der Sommer ging so dahin, Lotta zog ein und ich sagte noch in die Runde „jetzt beginnt Lenas geschenktes Leben“. Die OP´s waren für uns alle mühevoll und kräftezehrend aber haben absolut den gewünschten Erfolg gebracht.

Im September hatten wir *Glück*, die Herbstgrasmilben waren 2016 gnädig zu Lena.  Eines abends schaute ich in ihr Maul und sah unten am Zahn einen kleinen Knubbel. Rücksprache mit dem TA (waren wir mit Lotta gerade zum impfen): kann mal ein Pickelchen sein, vielleicht durch einen Kauartikel. Einfach mal abwarten.

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19. September 2016

Okay. Also warten wir ein paar Tage. Nachdem es nicht besser wurde und oben am Lippenbändchen auch noch ein Knubbel war fuhr ich mit einem etwas mulmigen Gefühl wieder in die Tierklinik. Dort die Empfehlung: OP mit Zahnextraktion und die zwei „Knubbel“ zum Labor zwecks Diagnostik schicken.

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03. Oktober 2016
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05. Oktober 2016

So wurde Lena erneut in Narkose gelegt und ich erhielt am 13. Oktober einen Anruf der mir den Boden unter den Füßen wegzog… Die Laborbefunde liegen vor, der Knubbel am Oberkiefer ist nicht auffällig ABER Plattenepithelkarzinom im Unterkiefer 😮 .

Die Empfehlung lautete: da diese Art von Krebs sehr bösartig ist und schnell weit steuend wächst schnellstmöglich opierieren. Es wird ein Teil des Unterkiefers amputiert; ob die Eckzähne erhalten bleiben können steht noch nicht fest. Zusätzlich noch eine Chemotherapie.

Alternative: nichts… außer sie irgendwann wenn die Schmerzen zu groß werden zu erlösen. Wann das irgendwann sei, konnte die Tierärztin uns nicht sagen. Mal geht es schnell mal hat man „Glück“. Aber sie machte uns wenig Hoffnung.

Eine Chemo alleine wäre nicht ausreichend.


Da saßen wir nun…

Wir haben lange überlegt und uns auch mit lieben Freunden beraten. Wir haben uns als Familie gemeinsam gegen eine Kieferamputation entschieden. Lieber soll sie ihr geschenktes Leben bis zum Schluss in vollen Zügen genießen.

Die nächsten Wochen waren Alptraumhaft. Regelmäßig schaute ich in ihr Maul und das „Ding“ wuchs und wuchs. Bei der Wachstumsgeschwindigkeit war es fraglich, ob Lena Weihnachten noch bei uns ist. Ab und zu biß sie es sich blutig und ich überlegte ihr noch den Schneidezahn vom Oberkiefer ziehen zu lassen.

Und dann passierte es! Unser kleines Weihnachtswunder. Am 13.12.2016 war es wirklich sichtbar: Das Karzinom wuchs nicht mehr, es entwickelte sich zurück.

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13. Dezember 2016

Wir konnten es zuerst nicht glauben, freuten uns vorerst leise und dann etwas lauter. Stillstand! Auch im neuen Jahr kein Wachstum mehr 🙂 .

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17. Januar 2017

Warum ich gerade jetzt das schreibe? Ganz einfach. Für uns ist es ein riesengroßes Wunder und ein unglaubliches Geschenk, dass diese einzigartige und tolle Hundedame mit uns zusammen ihren 10. Geburtstag feiern darf und kann. Die Probleme mit den Kreuzbändern sind inzwischen vergessen, die Muskulatur ist wieder da; der Kiefer schmerzt aktuell nicht. Vor ein paar Monaten hat Lena wieder angefangen zu grinsen und sie spielt und tollt mit Lotta um die Wette. Es geht ihr gut. Wir freuen uns mit ihr und genießen es im hier-und-jetzt mit ihr zusammen. Regelmäßig kontrolliere ich ihren Kiefer und wünsche mir, dass der Tag des erneuten Wachstums noch ganz ganz lange auf sich warten lässt.

In diesem Sinne: Happy Birthday liebe Lena ❤ auf dass Du steinalt wirst und glücklich und gesund mit Deinen Alterszipperlein bleibst !

… 365 Tage …

Frisch geschlüpft kam das newborn Foto von Elke bei mir an und nun ist das Püppie schon ein Jahr alt ❤ .

Aus dem Puppy wurde das Püppie, Lotta, Lottchen oder auch  – wie Insider sie nennen  –  Lodda mit zwei d aus Roihesse 😀  .


Was sagen die „knallharten Geburtsfakten“ über sie aus:
Geboren am 21. Juni … am Tag der Sommersonnenwende, des längsten Tages und der kürzesten Nacht.
Sternzeichen Zwilling hmmm… Zwillinge gelten als kommunikativ und erfinderisch.

Möge dem süßen Kleinteil immer die Sommersonnenwende-Sonne aus ihrem Wackelpöppes scheinen, ihr nie die Ideen zur Spielzeugbeschaffung ausgehen und wir freuen uns auf die kommenden 5-Wort-Sätze ❤ .


Zu viel mehr fehlen mir gerade wie Worte …  Ich denke jeder der sie im letzten Jahr kennengelernt hat und sich auch nur mal kurz mit uns unterhalten hat weiß wie viel uns dieses kleine feine Hundemädchen bedeutet.

 

0 years old – exercise finished –

YEAH!!!

Mit O Jahren hat es Lotta geschafft! Sie hat mit uns den Rally Novice Titel erlaufen 😀  . Heute kam das schicke blau-glitzer Zertifikat aus USA bei uns an, wie immer zerknittert 😉 .

Das Püppie ❤ .

Wir freuen uns sehr und arbeiten nun entspannt an dem RN-X 😉 .

Happy 10th month birthday to Lotta … one month without Cora …

Wie geht es uns?
Gute Frage.
 
Die 3 Hunde haben es „umgesetzt“ sie sind jetzt in in der Neuzeit angekommen. Die erste Woche waren noch alle Lieblingsplätze von Cora tabu, jetzt nur noch „ihr“ Körbchen im Wohnzimmer. Es war wichtig und richtig, dass wir ihnen Zeit gelassen haben sich von ihr zu verabschieden.
 
Wir Menschen haben uns erstmal leer gefühlt. Es war so plötzlich, nicht schön und hat uns eiskalt überrollt. Aus 4 macht 3 😦 . Automatisch wurde die weitere Futterschüssel befüllt, der Name gerufen, die Leine genommen. Auch der Griff in die Kauartikel bewies: immer 4 Stück in der Hand…
Dann kam die Zeit des Wartens… auf den Anruf, dass Cora wieder nach Hause kommt.
 
Dann der erste Urlaub ohne Cora. Ausgerechnet an die Küste an ihren Lieblingsstand. Puh. Keine Cora mehr die die Dünen erobert, keine Cora mehr die die kleinen Vögel verscheucht, keine Cora mehr die den Ball zurückbringt. Sehr fremd. Sehr anders.
 
Lotta hat sich in den letzten Wochen sehr um Lena und Max bemüht. Kontaktliegen hier, Öhrchenputzen dort. Sie ist einfach ein so liebes Hundemädchen.
 
Und heute am Monat 1 ohne Cora bekam ich die Nachricht von der lieben Wonnie, dass Cora fertig gefilzt ist ❤ . Das hatte ich mitte Januar in Auftrag gegeben. So schließt sich der Kreis und wir ziehen gleich los und feiern Lotta´s 10 Monate mit ein bischen Spiel und Spaß.

Das Leben ist endlich. Die Liebe nicht.

“How lucky I am to have something that makes saying goodbye so hard.”

Zitat: Winnie the Pooh

Das fasst so ziemlich das zusammen was ich denken und fühlen möchte nach dem gestrigen Tag. Tatsache ist allerdings: Leere im Kopf, ein Knoten im Hals und immer wieder Tränen die über das Gesicht laufen ohne dass ich es merke. Das Herz ist schwer und schmerzt. Ich kann das Geschehene nicht begreifen.

Fakt ist aber: Sie ist weg 😦  . Von jetzt auf gleich.

Mit was fange ich an … mit eigentlich und dann folgt tatsächlich.

Eigentlich wollte ich den gestrigen 9-monatigen Geburtstag von Lotta mit den Hunden „feiern“ . Ein paar nette Suchspiele veranstalten und uns so in den Abend treiben lassen.

Tatsächlich brach alles über mir zusammen nach der Arbeit. Von der Ankunft zu Hause (11:55 Uhr)  hat es keine 30 Minuten gedauert und ich hielt meinen toten Hund im Arm. Was war? Ein  geplatzter Tumor im Bauchraum oder ein  geplatztes Aneurysma. Der Bauchraum war voll mit Blut und trotz Atmung ist sie quasi erstickt.

Aber nochmal 30 Minuten zurück: Ich kam die Wohnungstür herein und Cora saß im Körbchen. Extremst hechelnd mit weit aufgerissenen Augen. Sie versuchte zu gehen und fiel um. Neben ihr sitzend dachte ich spontan an einen Schlaganfall. OK, ab zum Tierarzt, checken lassen und dann wackeln wir wieder gemütlich nach Hause. Leider nicht. Innerhalb von Sekunden ging es ihr merklich schlechter, die Atmung wurde flacher, die Zunge hell rosa, kalt und lasch, das Zahnfleisch erblasste und nach einem Anruf beim Tierarzt trug ich sie ins Auto und fuhr los. Eine Untersuchung offenbarte dann die Diagnose. Für eine eventuelle Bluttransfusion war der Weg in die Tierklinik zu weit. Die Fahrt hätte Cora nicht überlebt. Sie wäre erstickt.

Um 12:15 Uhr ist die Familienentscheidung per Telefon gefallen: Wir lassen Cora gehen, erlösen sie. Zunge und Zahnfleisch wurden blasser, die Atmung immer flacher, die Augen reagierten nicht mehr. Sie liegt nur auf der Seite und atmet flach und langsam. Das Leben schwindet. Der Tierarzt hat schon die Spritze in der Hand und dann innerhalb von Sekunden war alles vorbei…

Irgendwann kam mein Mann und wir packten unsere Cora ins Auto. Ab nach Hause, durchatmen und versuchen zu begreifen was passiert war. Die nächsten 4 Stunden gehören uns alleine mit Cora. Auch Lena, Max und Lotta begreifen, dass eine Ära zu Ende gegangen ist und bleiben bei ihr. Gegen Abend haben wir sie dann gemeinsam zum Bestatter gebracht. Ein letzte leises „mach es gut mein Lockenmädchen“ und das war es …

Eine Futterschüssel zuviel in der Küche, eine Leine und ein Halsband leer an der Garderobe, ein Körbchen unbenutzt. Wir alle müssen uns sortieren und finden. Wir müssen begreifen, dass es kein „später“ oder „machen wir in der Zukunft“ mehr mit Cora gibt.

 

 

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